Samstag, 27. September 2008

Meditation mit Puchi Puchi

Eine ganz besondere Art Zen aus Japan

Kleine Kinder lieben es, das Zerdrücken von Luftpolsterfolie. Das Knallen mach ihnen Freude. Das ploppen beruhigt viele mehr als jede Meditation. Auch viele Erwachsene können diesem sinnfreien Zeitvertreib viel abgewinnen. Allerdings kauft sich wohl kein Mensch eine Luftpolsterfolie, damit er dann damit knallen kann. Jetzt haben die Japaner daraus ein Probelm erkannt und schaffen Abhilfe.
Puchi Puchi heißt das neue Zauberwort der inneren Ruhe und Meditation. Puchi Puchi hat die Größe einer Streichholzschachtel. Mit einem Puchi Puchi können das Zerdrücken und Zerknallen der Luftpolsterfolie nachgeahmt werden. Allerdings geht dabei nichts kaputt.


Ein englischer Moderator stellt dem Publikum sein Puchi Puchi vor.

Ziel ist der Abbau von Stress und eine Verbesserung der Feinmotorik. Eine Meditation für die Hosentasche. Denn das Puchi Puchi kann man an den Schlüsselbund hängen und immer verwenden, wenn der Geist Ruhe und Ausgeglichenheit haben möchte. Zur Belohnung gibt es bei jedem hundertsten oder tausendsten Drücken ein besonderes Geräusch, beispielsweise ein Bellen, ein Zwitschern, ein Hupen, ein Pupsen, ein Lachen ... So können auch Puchi Puchi Wettrennen veranstaltet werden: Wer zuerst zum Bonus-Geräusch kommt.
Die Meditation mit dem Puchi Puchi soll auch das Fingernägel Kauen ersetzen. Überhaupt jede Art Nervosität soll damit begegnet werden, von der Prüfungsangst bis zur Raucherentwöhnung.


Puchi Puchi Schlüsselanhänger

1 Kommentar:

Herr Yang hat gesagt…

Nur dass es den nervös macht, der danebensteht und sich das anhören muss. Nur Gelenkeknacken ist noch nerviger.



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