Freitag, 24. Juli 2009

Ein Seebad in Deutschland ?

Einer der ältesten deutschen Texte für eine gesunde Lebensweise ist die Schrift des Philosophen Georg Christoph Lichtenberg „Warum hat Deutschland noch kein grosses öffentliches Seebad?“, erschienen im Göttinger Taschen Kalender im Jahr 1793.
In seiner Schrift wirbt Lichtenberg für die positiven Wirkungen eines Seebades auf Körper und Geist.: „Der Anblick der Meereswogen, ihr Leuchten und das Rollen ihres Donners, der sich auch in den Sommermonaten zuweilen hören läßt, gegen welchen der hochgepriesene Rheinfall wohl bloßer Waschbeckentumult ist; die großen Phänomene der Ebbe und Flut, deren Beobachtung immer beschäftigt, ohne zu ermüden; die Betrachtung, daß die Welle, die jetzt hier meinen Fuß benetzt, ununterbrochen mit der zusammenhängt, die Otaheite und China bespült, und die große Heerstraße um die Welt ausmachen hilft, und der Gedanke: dieses sind die Gewässer, denen unsere bewohnte Erdkruste ihre Form zu danken hat, nunmehr von der Vorsehung in diese Grenzen zurückgerufen ...“
Lichtenberg will auch die Angst nehmen vor gefährlichen Meeresbewohnern: „Die Fische, die einen Propheten fressen könnten, sind da so selten als die Propheten. Eher könnte man die dortigen Fische vor den Badegästen warnen.“

* Zum ganzen Text von Lichtenberg: Die hier einmal verlinkte Seite existiert nicht mehr.

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