Montag, 19. Juli 2010

Das Denken in Links und Rechts erschwert die raeumliche Wahrnehmung

Dem Menschen ist von der Natur eine sehr gute räumliche Wahrnehmung gegeben, die durch die „unnatürliche“ Einteilung in Links und Rechts verloren geht. Dies ist das Thema des Textes Gegen den inneren Kompass. Wie uns die Links-Rechts-Orientierung das Leben schwer macht auf wissenschaft.de.
Viele Menschen in Naturvölkern orientieren sich im täglichen Leben an den Himmelsrichtungen. Eine Einteilung in links, rechts oder vorn ist ihnen fremd. Bei diesen Menschen sind Sätze normal wie: "Der Löffel liegt westlich von der Schüssel" oder "Rück mal ein bisschen nach Osten". Dieses Denken schult den Orientierungssinn auch an fremden Orten. Kleine Kinder benutzen einen solchen Orientierungssinn noch ganz natürlich. Erst die egozentrische Einteilung der Welt in ein Links-Rechts-System läßt diese Fähigkeiten verschwinden.

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